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Linux Terminal Befehle und Tastenkombinationen (KDEneon / Kubuntu / Ubuntu / Debian)

Wir empfehlen jedem produktiv arbeitenden Ubuntu-Anwender eine der sogenannten LTS-Versionen (Long Term Support), da diese stabilen Versionen im allgemeinen 3 bis 5 Jahre mit Updates versorgt werden.

Alle 2 Jahre steht eine neue LTS-Version (z.B. Ubuntu, Kubuntu oder KDEneon, mit der Versionsnummer 14.04 LTS, Kubuntu 16.04 LTS oder 18.04 LTS) zum Download bereit.

 

Es ist immer wieder einmal notwendig, auf die Trickkiste des Terminals zurückzugreifen, dann ist es von Vorteil den einen oder anderen Befehl zu kennen. Auch Linux kann wie jedes andere Betriebssystem abstürzen. Dann ist es von Vorteil, wenn einige bekannte Befehle der Text basierten Konsole (auch als Terminal, Shell oder Bash bezeichnet) helfen, das System wieder zum laufen zu bringen.

 

Tipp: Für die „ersten Schritte“ mit der Konsole bzw. Terminal würde ich Euch empfehlen ein Linux-Live-System auf DVD oder USB-Stick zu verwenden. Dieses Live-Betriebssystem wird in den Arbeitsspeicher geladen und kann hier relativ gefahrlos zum Ausprobieren genutzt werden.

Hier könnt Ihr beispielsweise

  • Systemeinstellung ändern (z.B. Desktop-Hintergrund, Mauseinstellungen, Druckerinstallation),
  • Programme über die Programmverwaltung Discover oder die Konsole (z.B. Gimp, Thunderbird) installieren und
  • in der Konsole Befehle eingeben und ausprobieren.

Achtung: Auch der Zugriff auf die Ordner- und Dateistruktur der auf dem PC installierten Hauptbetriebssystem, in der Regel Windows mit seinen Partitionen, ist möglich. Spätestens hier solltet Ihr Wissen was Ihr macht.

Besondere Vorsicht solltet Ihr walten lassen, wenn Ihr mit Hilfe von speziellen Programmen (z.B. KDE Partition-Editor, Dateimanager mit Root-Rechten) oder über Konsolen Befehle, die beispielsweise das Löschen von Festplattenpartitionen oder das Löschen von Ordner und Dateien auf der Festplatte des Hauptbetriebssystem ermöglichen.

 

 

Krusader der grafische Dateimanager und Texteditor für den Administrator als Alternative zum Terminal

Wer mit den langen und oft komplizierten Befehlsketten in der Konsole (auch als Terminal, Shell, Bash bezeichnet) nicht so gut zurecht kommt, für den dürft die grafische Benutzeroberfläche des Dateimanager Krusader, vor allem beim Arbeiten als Root ein Segen sein.

Das Kopieren, Löschen und Bearbeiten von Dateien und Ordnern kann in gewohnter Art und Weise wie beim Dateimanager Dolphin erledigt werden.

 

Der Krusader bringt auch einen grafischen Texteditor mit, der gerade dem Administrator mehr Komfort bei der Bearbeitung von geschützten Dateien bietet.

Nach der Installation des Krusader kann das Programm, über die Konsole bzw. das Terminal mit Root-Rechten, mit dem Befehl sudo krusader gestartet werden.

 

 

  • Für den Krusader als Dateimanger spricht die KDE Typisch einfache Bedienung, wie beispielsweise die des Urgestein „Midnight Comander“ (MC).
  • Um eine Textdatei zu bearbeiten klickt Ihr in der Krusader-Menüleiste auf DateiDatei editieren oder Ihr drückt F4.

Hinweis: Am 17.Februar 2017 gab der KDE-Entwickler Martin Grässlin bekannt, dass aus Sicherheitsgründen Programme mit grafischen Oberflächen (z.B. sudo Kate oder sudo Dolphin) nicht mehr mit Root-Rechten ausgeführt werden können. Beim Versuch Dolphin mit sudo oder kdesudo zu starten, führt zu der Fehlermeldung: Executing Dolphin as root is not possible.

 

 

Erklärung der Textformatierung bei der Eingabe von Konsolen-Befehle

Wir hoffen, dass wir Euch mit den folgenden Beispielen helfen können, die Syntax von Linux-Befehle und unsere Textformatierung besser verstehen zu können.

  • Dabei steht die rote Textformatierung“ für die Syntax des Linux-Befehls,

  • die blaue Textformatierung“ steht für die Optionen (z.B. die Erweiterung bzw. Einschränkung des Befehls), die hinter dem Befehl eingegeben werden kann.

 

 

Tastenkombinationen

 

Tastaturkombinationen

Beschreibung

Alt+F2 oder Alt+Leertaste

Mit dieser Tastenkombination starte Ihr den KRunner, eine Eingabezeile. In Eingabezeile könnt Ihr Suchbegriffe eingeben, um beispielsweise den PC nach Dateien zu durchsuchen (z.B. Textdateien oder Fotos), Programmen zu starten (z.B. Systemsteuerung oder Brennprogramm), Internetseiten durch Eingabe der Adresse (URL) im Browser zu öffnen oder KRunner als Taschenrechner zu benutzen.

Strg+Alt+Esc

 

 

Totenkopfsymbol

Tipp: Diese Tastenkombination sollte jeder kennen. Wenn ein Programm nicht mehr reagiert (Absturz) und der Desktop-Fenstermanager nicht automatisch das Dialogfenster zum Beenden der Anwendung öffnet, könnt Ihr das abgestürzte Programm mit der Tastenkombination Strg+Alt+Esc und dem daraufhin erscheinenden Totenkopfsymbol (Kill Befehl) anklicken und beenden.

Alt+Tab

Mit dieser Tastenkombination könnt Ihr euch durch die geöffneten Programmfenster bewegen. Auch nützlich wenn z.B. die Maussteuerung versagt.

Alt+F4

Mit dieser Tastenkombination könnt Ihr das aktive Programmfenster schließen.

Alt+F1 oder Windows-Taste

Mit dieser Tastenkombination bzw. Windows-Taste könnt Ihr das „K-Menü“ öffnen, wenn z.B. die Maus versagt und Ihr den PC mit der Tastatur bedienen müsst, um den Rechner herunterzufahren.

Strg+Alt+F1 bis F6

Tipp: Wenn z.B. das graphische System abstürzt, besteht die Möglichkeit über die sechs virtuellen Konsolen (tty1 bis tty6) das System neu zu starten oder herunter zu fahren. Die virtuellen Konsolen sind nicht Teil des graphischen Systems.

 

 

Linux Befehle mit Sudo-Rechte (Root) ausführen

Es wird immer wieder mal notwendig Linux-Befehle als Administrator auszuführen, dann muss dem entsprechenden Befehl sudo vorangestellt werden. Ist eine Ausführung des Befehls ohne Sudo-Rechte nicht möglich, erscheint in der Regel ein Hinweis darauf.

 

 

Wie kann das Konsolenfenster oder eine der virtuellen Konsolen geöffnet und geschlossen werden

Am einfachsten ist es ein Konsolenfenster innerhalb der grafischen Benutzeroberfläche mit der Maus zu öffnen. Sollte das aber aus irgendeinem Grund nicht mehr möglich sein, hilft oft nur noch der Weg über die Tastatur.

  • Um das Konsolen-Fenster zu starten drückt Ihr die Windows-Taste, worauf sich das K-Menü öffnet. Mit der Pfeiltaste rechts wechselt Ihr zu dem Reiter Anwendungen. Über die Pfeiltasten nach oben oder unten sucht Ihr den Menüpunkt System. Hier findet Ihr den Starter für die Konsole (Terminal).

Sollte die grafische Benutzeroberfläche nicht mehr funktionstüchtig sein, drückt Ihr die Tastenkombination Strg+Alt+F1, um das grafische System zu verlassen.
Jetzt seid Ihr in der ersten von
sechs virtuellen Konsolen (tty1 bis tty6) und könnt jetzt mit der Eingabe shutdown -h now den PC korrekt herunterfahren.
Übrigens, mit Strg+Alt+F7 könnt Ihr zur grafischen Benutzeroberfläche zurückkehren.

 

 

Beispiel shutdown: Konsolen bzw. Terminal Befehl für das korrekte herunterfahren des PCs

 

Wenn beispielsweise der PC auf die Tastatur oder Maus nicht mehr richtig reagiert und sich somit der PC nicht mehr herunterfahren lässt, hilft oft nur noch die Befehlseingabe über das Konsolenfenster innerhalb der grafischen Benutzeroberfläche oder über eines der sechs virtuellen Konsolen (tty1 bis tty6), die jedoch außerhalb des grafischen System funktionieren.

 

sudo shutdown -h now

 

Sollte der Befehl shutdown Root-Rechte erfordern, muß dem Befehl sudo vorangestellt werden.

 

  • Der erste Teil der Syntax shutdown ist der Befehl für das Herunterfahren des PCs,
  • dahinter folgt die Option -h now die das sofortige herunterfahren des Computer veranlasst.

 

Weitere Beispiele für Optionen sind:

 

  • -h 60 veranlasst den PC in 60 Minuten herunterzufahren.
  • -h 20:30 fährt den PC um 20:30 Uhr herunter.

 

Möchtet Ihr den Vorgang des Timers abbrechen, wendet Ihr den Befehl sudo shutdown –c an.

 

Beispiel apt: Konsolen bzw. Terminal Befehl für das installieren von Programmen in drei Schritten

 

Mit dem Kommandozeilen-Programm apt (Advanced Packaging Tool ) können Pakete (Programme) installiert und deinstalliert werden. Am Beispiel von „VeraCrypt“ (Verschlüsselungsprogramm für Ordner und Festplatten) soll nochmals die Syntax zur Installation mit Hilfe des Befehls apt verdeutlicht werden. Die Installation von Programmen ist nur mit Sudo-Rechten möglich.

 

 

sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption

Der Befehl erfordert Root-Rechte, deshalb muss dem Befehl sudo vorangestellt werden.

 

  • Der erste Teil der Syntax add-apt-repository ppa: ist der Befehl für das hinzufügen der Paketquelle.
  • dahinter folgt die Option bzw. der Paketname unit193/encryption.

 

sudo apt-get update

 

Der Befehl erfordert Root-Rechte, deshalb muss dem Befehl sudo vorangestellt werden.

 

  • Die Syntax sudo apt-get update liest die neue Paketquelle ein.

 

sudo apt-get install veracrypt

 

Der Befehl erfordert Root-Rechte, deshalb muss dem Befehl sudo vorangestellt werden.

 

  • Der erste Teil der Syntax sudo apt-get install veracrypt installiert das Paket.
  • dahinter folgt die Option bzw. der Paketname veracrypt.

 

 

An der Konsole als normaler User und als Root anmelden (Prompt)

Im Konsolen Eingabefenster seht Ihr das sogenannte Prompt, welches sich aus dem aktuellen Benutzernamen und dem Computername ergibt – MeinBenutzername@Computername:~$ in unserem Fall codi@KDEneon:~$. Hinter dem Prompt werden die Linux-Befehl eingegeben.

Unserem Remastered Live-Betriebssystem haben wir bei der Installation den Computernamen KDEneon gegeben. Der normale Benutzer heißt codi und das Passwort ist Live.

 

Konsolen Prompt

 

codi@KDEneon:~$ ls -g

 

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Schreibtisch
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Videos
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Vorlagen

Öffnet Ihr jetzt als normaler User ein Konsolenfenster, seht Ihr das Prompt mit eurem Benutzername und dem Computernamen codi@KDEneon:~$.

 

 

Hinter dem Prompt gebt Ihr den Befehl ls -g ein, daraufhin wird Euch das aktuelle Verzeichnis, in diesem Fall euer Home-Verzeichnis aufgelistet mit den Zugriffsrechten, dem Datum und den Namen der Ordner (Blau) und Dateien (Grün).

 

codi@KDEneon:~$ lsb_release -a

No LSB modules are available.
Distributor ID:       neon
Description:          KDE neon User Edition 5.10
Release:              16.04
Codename:          xenial

 

 

Gebt Ihr hinter dem Prompt lsb_release -a werden euch Informationen zu KDEneon (Distribution), der KDE-Plasma Version und der Ubuntu Version angezeigt.

 

Doch es kommt der Moment, wo für Linux-Befehle Root-Rechte benötigt werden, dann werdet Ihr aufgefordert das Root-Passwort einzugeben.

Das ist das Passwort, das auch bei der Installation eingegeben wurde, in unserem Fall Live.

  • Auch wenn Ihr hinter dem Prompt codi@KDEneon:~$ einen Befehl, der nur als Root ausgeführt werden kann, ausführen wollt, genügt in der Regel das Passwort Live.

  • Ist die Arbeit als Root umfangreicher, kann mit dem Befehl sudo -s (gleiches Konsolenfenster) oder sudo konsole (neues Konsolenfenster) durchgängig gearbeitet werden, ohne das Root-Passwort immer wieder eingeben zu müssen.
    Das Prompt ändert sich und zeigt Euch jetzt an, dass Ihr als Root angemeldet seid root@KDEneon:~#.

 

Konsolen Prompt

 

codi@KDEneon:~$ sudo -s

 

[sudo] Passwort für codi:

 

Wieder öffnet Ihr jetzt als normaler User ein Konsolenfenster. Das Prompt zeigt euch eurem Benutzername und dem Computernamen an, codi@KDEneon:~$.

 

 

Hinter dem Prompt gebt Ihr den Befehl sudo -s ein, daraufhin werdet Ihr aufgefordert das Sudo-Passwort (Root), in unserem Fall Live ein.

 

root@KDEneon:~#

Jetzt wechselt das Prompt und zeigt als Benutzer Root an root@KDEneon:~#.

Mit dem Befehl exit wechselt Ihr zum Normaluser codi zurück.

 

 

Weitere Beispiele für Benutzernamen und Computernamen könnten sein:

Zwei Benutzer auf einem Privat PC: Kind@UnserPC:~$ oder Mama@UnserPC:~$

 

Zwei Benutzer auf einem Firmen PC: Gudrun@Buchhaltung:~$ oder Maier@Buchhaltung:~$.

 

 

Liste von Linux-Befehlen – Anmeldung in der Konsolen bzw. im Terminal als normaler User und Root

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

konsole

Wenn Ihr als angemeldeter User (z.B. codi) ein zweites Konsolen-Fenster benötigt, gebt ihr den Befehl konsole ein. Es öffnet sich das neue Fenster und im oberen Fensterbereich seht Ihr codi@KDEneon:~$

sudo <Befehl> <Option>

Um Root-Rechte zu erhalten, gebt Ihr im Konsolenfenster sudo ein, daraufhin werdet Ihr aufgefordert das Root Passwort einzugeben.

sudo konsole

Werden für einen Befehl bzw. eine Aufgabe Root-Rechte benötigt, gebt Ihr in einer geöffneten Konsole den Befehl sudo konsole ein.

Nach Eingabe des Administratoren Passwort öffnet sich ein zweites Konsolen-Fenster und im oberen Fensterbereich seht Ihr jetzt, dass Ihr als Administrator root@KDEneon:~$ angemeldet seid .

sudo -s

Wollt Ihr als normaler Benutzer (z.B. codi), als Root arbeiten, aber kein neues Konsolen-Fenster öffnen, gebt Ihr den Befehl sudo -s ein.

Im oberen Fensterbereich seht Ihr jetzt, dass Ihr als Administrator root@KDEneon:~$ angemeldet seid .

exit

Mit der Ausführung des Befehls exit, wird entweder das entsprechende Konsolen-Fenster geschlossen oder im selben Konsolen-Fenster von Root root@KDEneon:~# auf normal User codi@KDEneon:~$ gewechselt.

history

Mit der Eingabe von history

clear

Statt der Tastenkombination Strg+L kann auch alternativ clear eingeben werden.

Strg+L

Mit den Tastatur Pfeiltasten lässt sich der Verlauf der eingegebenen Befehle durchblättern. Mit Strg+L lässt sich der Bildschirminhalt des Terminal löschen, um eine bessere Übersicht zu erhalten.

Strg+R

Bei dieser Tastenkombination wechselt im Terminal die Anzeige von codi@KDEneon:~$ auf den Suchmodus (reverse-i-search)`'. Sobald ein Buchstabe eingetippt wird, erscheinen aus dem Verlauf die Befehle.

Strg+G

Wechselt vom Suchmodus (reverse-i-search)`' zur normalen Terminal-Anzeige codi@KDEneon:~$ zurück.

man apt-get

 

 

 

man:/apt-get

 

Zeigt im Terminal z.B. das Manual/Anleitung für den Befehl man apt-get (Paket bzw. Programm Installation) an.

Mit q (quit) kann die Anzeige wieder verlassen werden.

Weitere Beispiel für Manual im Terminal: man ls oder man uname.

 

Eleganter ist es mit Alt+F2 den Programmstarter (KRunner) zu öffnen und das Manual/Anleitung mit dem Befehl man:/apt-get im Browser anzuzeigen. Hier sind längere Texte viel leichter zu lesen als im Terminal.

Weitere Beispiel für Manual im KRunner: man:/ls oder man:/uname.

 

 

Unter Linux den aktuellen Benutzers anzeigen, ändern des Passwortes und des PC-Namen

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

whoami oder logname

Mit dem Befehl whoami oder logname wird euch angezeigt, unter welchem Benutzernamen ihr eingeloggt seid (z.B. codi, guenter oder anja).

Das Terminal Prompt zeigt z.B. codi@KDEneon:~$ an.

hostname

Mit hostname wird euch der Namen des PC angezeigt, den Ihr bei der Installation vergeben habt (z.B. KDEneon, PC-Buero, PC-Privat, PC-Buchhaltung, PC-Familie).

Das Terminal Prompt zeigt z.B. codi@KDEneon:~$ an.

sudo hostname peter

Mit dem Befehl sudo hostname peter könnt ihr dem Computer einen neuen PC-Namen geben.

  • Wenn der aktuelle Computer Name z.B. codi lautet,

  • ändert Ihr diesen jetzt durch Eingabe von peter.

  • Nach erneuter Eingabe von hostname wird der neue PC-Name peter angezeigt.

passwd

Mit passwd könnt Ihr das aktuelle Passwort ändern. Zu erst werdet Ihr aufgefordert das aktuelle Passwort, bevor Ihr ein neues Passwort vergeben könnt. Es muss mindestens 6 Zeichen haben.

 

 

Was tun wenn das System instabil ist

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo shutdown -h now

Wenn der PC, aus welchem Grund auch immer, sich nicht mehr herunterfahren lässt, öffnet Ihr ein Konsolenfenster oder eine der virtuellen Konsolen und gebt dann den Befehl sudo shutdown -h now ein. Mit der Option -h now wird der PC sofort heruntergefahren.

sudo reboot

Mit dem Befehl sudo reboot wird der PC neu gestartet.

sudo startx

Sollte es zu Problemen mit dem Displaymanager (X-Server) kommen, kann der X-Server mit sudo startx neu gestartet werden.

rm -fr ~/.cache

Den gesamten Cache im /home Verzeichnis des normalen Users löschen:

 

 

Unter Linux Informationen zur Distribution und zum BIOS/UEFI anzeigen lassen

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

uname -a

Anzeige der Kernel-Version und der Systemarchitektur.

lsb_release -a

Anzeige der Ubuntu-Version, Release und Spitzname.

cat /etc/lsb-release

Anzeige der Ubuntu-Version, Release und Spitzname.

kde-open --version

Anzeige der KDE-Version.

java -version

Anzeige der Java-Version.

dpkg --list grep grub

Anzeige der Grub2-Version.

sudo dmidecode -t0 | grep -Ei "(BIOS boot|UEFI)"

Es wird angezeigt, ob vom BIOS oder UEFI gebootet wurde.

[ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS

Zeigt an, ob das System im BIOS oder im UEFI gestartet wurde.

 

 

Pakete aus der offizielle Paketquelle der Distribution oder einer Fremdquelle installieren

 

 

  • Die sicherste Methode ist, Pakete (Programme) aus den offiziellen Paketquellen der verwendeten Distribution, z.B. Kubuntu oder KDEneon zu installieren. Diese Pakete wurden von dem Distributor zusammengestellt und sind daher sehr sicher.

  • Ein Paket bzw. Programm aus einer Fremdquelle solltet Ihr nur installiert, wenn das Paket bzw. Programm in einer veralteten Version oder nicht in der offiziellen Paketquelle der Distribution zur Verfügung steht.
    Bevor Ihr ein Paket aus einer Fremdquelle oder einer Download-Datei installieren möchtet, solltet Ihr euch immer zuvor im Internet informieren. Als sehr sicher gelten hier Online-Portale wie www.ubuntuusers.de, oder Online Computerzeitschriften wie www.easylinux.de, www.heise.de oder www.chip.de.

Die zwei Möglichkeiten offizielle Pakete aus der Distribution zu installieren

Ihr habt zwei Möglichkeiten ein Paket (Programm) aus den offiziellen Paketquellen der verwendeten Distribution zu installieren. Entweder über die grafische Programmverwaltung Discover oder über das Terminal (Konsole) mit dem Befehl sudo apt-get install programmname.

Ihr könnt am Beispiel des Finanzprogramm GnuCash, das in den offiziellen Programmquelle zu finden ist, beide Varianten ausprobieren.

 

 

  • Für Einsteiger eignet sich die grafische Programmverwaltung Discover. Diese findet Ihr im K-MenüRechnerDiscover. Im Suchfeld gebt Ihr gnucash ein und klickt dann auf Installieren.

  • Die andere Möglichkeit ist, ein Terminal zu öffnen und den Installationsbefehl gefolgt vom Paketnamen, in unserem Beispiel sudo apt-get install gnucash einzugeben und den Installationsanweisungen zu folgen.

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo apt-get install gnucash

Gebt in der Konsole den Befehl sudo apt-get install gnucash ein, um das Finanzprogramm GnuCash zu installieren.

Nach dem die Installation in der Konsole abgeschlossen ist, öffnet Ihr die grafische Programmverwaltung Discover. Gebt als Suchbegriffe gnucash ein und Ihr werdet sehen, dass das GnuCash aus der offizielle Programmquelle installiert wurde.

 

 

Deinstallation von Paketen

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo apt-get autoremove

Mit dem Befehl sudo apt-get autoremove werden alle nicht mehr benötigten Pakete, die als Abhängigkeiten installiert wurden deinstalliert.

sudo apt-get remove gnucash

Um das Programm z.B. GnuCash, wieder zu deinstallieren, gebt Ihr den Installationsbefehl gefolgt vom Paketnamen ein, in unserem Beispiel, sudo apt-get remove gnucash.

Öffnet wieder die Programmverwaltung Discover und Ihr werdet sehen, dass das Programm GnuCash deinstalliert wurde.

sudo apt-get --purge autoremove gnucash

Deinstalliert z.B das Paket GnuCash, inklusive der nicht mehr benötigten Konfigurationsdateien (Option --purge).

sudo apt-get --purge autoremove virtualbox*

 

Beachtet das * (Sternchen) hinter dem Paketnamen: Wenn mit dem Befehl sudo apt-get --purge autoremove virtualbox* die Pakete eines bestimmten Programms nicht restlos entfernt werden sollten, z.B. wenn es zu einer Fehlermeldung kommt wie „...Virtualbox Kernel driver not installed...“, könnt Ihr mit einem * (Sternchen) hinter dem Paketnamen (virtualbox*) auch die Archiv- und temporären Dateien des Paketes löschen.

 

 

Update und Upgrade der in den Paketquellen eingetragenen Pakete (Programme)

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo apt-get update

Der erste Befehl sudo apt-get update liest alle in /etc/sources.list und /etc/apt/sources.list eingetragene Paketquellen (Repositories) neu ein.

sudo apt-get upgrade

Danach sollte sudo apt-get upgrade ausgeführt werden. Hierbei werden die installierten Pakete lediglich auf den neuesten Stand aktualisiert.

sudo apt-get dist-upgrade

Alternativ zu sudo apt-get upgrade könnt Ihr sudo apt-get dist-upgrade verwenden, das im Gegensatz zu sudo apt-get upgrade neue Pakete inklusive neuer Abhängigkeiten installiert.

Hinweis: Der Befehl dist-upgrade installiert keine neue Kubuntu-Version (z.B. Kubuntu 16.04 auf 18.04).

 

 

Linux Systembereinigung – Schritt für Schritt

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

uname -a

Vor der Entfernung der alten Kernel-Versionen, schadet es nicht, mit dem Befehl uname -a sich die aktuelle Kernel-Version anzeigen zu lassen.

sudo apt-get -s autoremove --purge

Die Option -s ermöglicht die Simulation und Auflistung alter Kernel-Version, die mit dem Befehl sudo apt-get -s autoremove --purge entfernt werden.

sudo apt-get autoremove --purge

Sind nur ältere Kernel-Version aufgelistet, als z.B. die aktuelle Kernel-Version 3.13.0-68-generic, kann der endgültige Befehl sudo apt-get autoremove --purge für Deinstallation im Terminal eingeben werden.

Mit der Option --purge werden zusätzlich auch die Konfigurationsdateien gelöscht.

sudo apt-get autoclean

Im Gegensatz zu sudo apt-get clean, löscht sudo apt-get autoclean nicht nur die Dateien im Paket Cache, sondern auch alle heruntergeladen Paketinstallationsdatei und nicht mehr benötigte Verzeichnisse. Der Befehl autoclean benötigt keine Angaben von Paketnamen.

 

 

 

Installieren und deinstallieren von Programmen die nicht in der offiziellen Distribution vorhanden sind

Am Beispiel des Verschlüsselungsprogramm VeraCrypt (Datenträger oder Dateien), das u.a. von der Zeitschrift Linux-Welt (PC-Welt) empfohlen wird, könnt Ihr das Programm installieren und wieder deinstallieren. Die dafür nötige Quellen, unit193/encryption und der Programmname veracrypt standen in der Zeitschrift.

Da VeraCrypt nicht in der offiziellen Programmquelle der Distribution enthalten ist, wird es in der Programmverwaltung Discover auch nicht aufgelistet.

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo add-apt-repository ppa:LP-Benutzer/PPA-Paket

 

 

sudo apt-get update

 

sudo apt-get install Paketname

 

 

sudo apt-get install Paketname NameDesZweitenPaketes NameDesDrittenPaketes

Mit dem Befehl sudo add-apt-repository ppa:LP-Benutzername/PPA-Paketname fügt Ihr das Personal Package Archive (PPA) als Paketquelle hinzu.

 

Mit sudo apt-get update wird die Paketliste aktualisiert.

 

Jetzt wird mit dem Installationsbefehl und dem Paketname sudo apt-get install Paketname das Programm installiert.

 

Hinter dem Hauptpaket können hinter einem LEERZEICHEN weitere Pakete folgen (z.B. deutsches Sprachpaket und die deutsche Hilfe).

 

 

 

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa

 

sudo apt update && sudo apt upgrade && sudo apt dist-upgrade

 

sudo apt install libreoffice libreoffice-l10n-de libreoffice-pdfimport libreoffice-style-oxygen

 

Beispiel:

LibreOffice 5 – fügt das PPA hinzu.

 

Aktualisieren der Pakete

 

 

Installiert das stabile aktuelle LibreOffice, das deutsche Sprachpaket und die Oxygen-Style (Icons).

 

 

sudo add-apt-repository ppa:ubuntu-mozilla-security/ppa

sudo apt-get update

 

sudo apt-get install thunderbird thunderbird-locale-de

Beispiel:

Thunderbird – Installiert das neuste Thunderbird, falls in der Distribution nur eine ältere Version verfügbar sein sollte.

 

 

 

 

Installiert Thunderbird und das deutsche Sprachpaket.

 

sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption

 

 

sudo apt-get update

 

sudo apt-get install veracrypt

Beispiel:

VeraCryptVerschlüsselungsprogramm für Datenträger und Dateien.

 

sudo add-apt-repository ppa:nemh/systemback

 

sudo apt-get update

 

sudo apt-get install systemback

Beispiel:

SystemBack – Programm für Systemwiederherstellungspunkte,Backups und die Remasterung von Live-Systeme.

 

sudo apt-get install hplip-gui

 

 

 

 

 

hp-setup

Beispiel:

HPLIP – „Hewlett Packard Linux Imaging and Printing“ ist ein Softwarepaket für HP-Drucker und Multifunktionsgeräte die neusten Druckertreiber enthalten und eine grafische Programmoberfläche für Scanner und Fax installiert.

 

Selbst wenn der Druckertreiber über die Systemeinstellung installiert werden konnten, ist es notwendig das Programmpaket HPLIP zu installieren, um die Funktion von Scanner und Fax nutzen zu können.

 

Nach der Installation kann die grafischen Benutzeroberfläche mit dem Befehl hp-setup gestartet werden.

 

sudo apt-get install kubuntu-restricted-extras

Beispiel:

Multimedia-Codecs – Dieses Metapaket installiert viele Multimedia-Codecs, die aus lizenzrechtlichen Gründen nicht in einer Standardinstallation enthalten sind (z.B. MP3, AVI, MPEG, Flash).

 

sudo apt-get install openjdk-7-jre icedtea-7-plugin

Beispiel:

OpenDJK 7 (JRE Iced Tea)Installiert das Paket inklusive der noch nicht installierten Abhängigkeiten (Zusatzpakete).

 

 

Datenträger und Arbeitsspeicher Informationen anzeigen

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

free -m

Zeigt die Gesamtgröße des Arbeitsspeichers und wieviel benutzt bzw. noch frei ist

sudo lsblk -o NAME,FSTYPE,SIZE,LABEL,MOUNTPOINT,UUID

Mit diesem nützlichen Befehl werden euch alle alle verfügbaren Datenträger aufgelistet.

  • NAME zeigt euch die Laufwerksbezeichnungen an (z.B. Festplatte sda mit Partiton sda1, sda2 und einen USB-Stick mit sdb).

  • FSTYPE zeigt die Art der Formatierung (z.B. ext4, ntfs oder fat32).

  • SIZE zeigt die Größe des Laufwerkes in Gigabyte an.

  • LABEL zeigt den Laufwerksnamen des Datenträgers an, der vom Benutzer auch geändert werden kann (z.B. LinuxSystem und MeineDaten).

  • MOUNTPOINT zeigt die bei Linux an, welche Laufwerke und deren Partitionen, wo im Dateisystem eingehängt (mounted) und nicht eingehängt (not Mounted) sind. Bis auf /home findet Ihr in der Regel alle weiteren Laufwerke und Partitionen (z.B. USB-Stick oder Smartphone) unter /media gefolgt vom Laufwerksnamen.

parted /dev/sda print

Informationen zur Partitionstabelle vom Laufwerk sda und Boot-Flags anzeigen.

 

 

System Informationen anzeigen

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

sudo dmidecode | grep -A3 'BIOS Information'

Informationen zum BIOS Hersteller, (Name, Version und Datum).

sudo dmidecode -t0 -t1

Detaillierte Informationen zum Mainboard Hersteller .

sudo lshw -short

Detaillierte Informationen zur Hardware.

lscpu | grep op-mode

Informationen ob der Prozessor 64-Bit oder nur 32-Bit fähig ist.

lspci -nnk | grep -i audio -A2

Informationen zur Soundkarte.

lspci -nnk | grep -i VGA -A2

Informationen zur Grafikkarte.

glxinfo | grep 'OpenGL version string'

Informationen zu Grafik-Treiberversionen.

xrandr

Informationen zu den unterstützten Bildschirmauflösungen.

lspci -nnk | grep -i net -A2

Informationen zur Netzwerkkarte.

ifconfig

Informationen zur Netzwerk Schnittstellen-Konfiguration.

iwconfig

Informationen zur Wireless Schnittstellen-Konfiguration.

modinfo iwlwifi

Informationen zur Wireless Treiber.

lsusb

Informationen aller USB angeschlossener Geräte.

 

 

Beispiele für spezifische Terminal Befehle bei Hardware Problemen unter Linux

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

lsmod

Mit diesem Befehl können alle aktuell geladene Kernelmodule angezeigt werden (z.B. Intel Wireless -Treiber-Modul iwlwifi oder weiter aufgelistete Module wie hid_logitech_dj, psmouse, video, bluetooth oder readon).

modinfo iwlwifi

Mit modinfo Modulname werden Informationen zu einem bestimmten Modul angezeigt.

Beispiele:

  • modinfo iwlwifi zeigt Informationen zu dem Intel Wireless-Treiber-Modul an (z.B. iwlwifi-7260-.ucode).

  • modinfo hid_logitech_dj zeigt Informationen zum Logitech Maus-Treiber-Modul an.

  • modinfo psmouse zeigt Informationen zu dem PS/2 Maus-Treiber-Modul an.

  • modinfo video zeigt Informationen zu dem Grafikarten-Treiber-Modul an.

sudo rmmod iwlwifi

Mit sudo rmmod Modulname können Module entladen werden. Es werden Abhängigkeiten zum entladenden Module nicht mit entfernt.

sudo modprobe n iwlwifi

Mit sudo modprobe n Modulname kann das Laden eines Modul simuliert werden. Abhängigkeiten werden dabei automatisch hinzugefügt.

sudo modprobe r iwlwifi

Mit sudo modprobe r Modulname kann das ein Module entladen werden.

 

 

Allgemeine Linux Befehle

 

Vor allem für Einsteiger stellen die oft langen und komplizierten Befehlsketten in der Konole (auch als Terminal, Shell, Bash bezeichnet) ein großes Hindernis dar.

 

  • Als normaler Benutzer habt Ihr in eurem Home-Verzeichnis alle Rechte, um beispielsweise Dateien und Ordner anzulegen, verschieben, kopieren oder diese zu löschen.
    Dafür eignet sich der Dateimanager Dolphin mit seiner sehr guten Bedienung hervorragend.

  • Doch außerhalb eures Home-Verzeichnisses besitzt Ihr aus Sicherheitsgründen keine Rechte, um Veränderungen an der Ordner- und Dateistruktur treffen zu können.
    Dazu müsst Ihr euch als
    Root (Administrator) an der Konsole (Terminal) anmelden. Spätestens jetzt, solltet Ihr wissen was Ihr tut und einige der wichtigsten Linux-Befehle für die notwendigen Arbeiten kennen.

Tipp: Nur selten, wenn überhaupt sind Arbeiten am System notwendig und wenn doch, dann ist der Dateimanager Krusader mit seiner grafischen Bedieneroberfläche eine komfortable Alternative für das Arbeiten mit dem Terminal. Zudem besitzt er auch noch einen grafischen Texteditor, zur Bearbeitung von Textdateien.

 

Konsolen-Befehle (Terminal, Shell, Bash)

Beschreibung

pwd

Es zeigt euch das aktuelle Verzeichnis (Ordner) an, in dem Ihr euch gerade befindet. Beim Start der Konsole als normaler Benutzer befindet Ihr euch normalerweise im Home-Verzeichnis ( /home/Benutzername).

 

ls -l

Der Befehl ls -l Listet alle Dateien und Verzeichnisse des aktuellen Ordner auf.

ls -la

Der Befehl ls -la mit der zusätzlichen Option a zeigt im aktuellen Ordner auch die versteckten Dateien an.

cd /etc/X11 oder cd /boot

Mit "cd" und Angabe des Verzeichnis/Pfad (z.B. cd /etc/X11 oder cd /boot) kann in das entsprechende Verzeichnis gewechselt werden. Mit dem Befehl "ls" läßt sich der Inhalt des Verzeichnis anzeigen.

Übrigens bitte immer auf Groß- und Kleinschreibung achten.

cd

Bei Eingabe von cd und Bestätigung mit der Enter-Taste wechseln wir automatisch zum Home-Verzeichnis zurück.

dd if=/dev/sda of=/dev/sdb

1. Beispiel - Sichern einer Festplatte mit Hilfe einer Kubuntu Live-DVD
Sicherung eines
Windows-PC (C: ist sda1) mit einer Daten- (D: ist sda2) und einer Linux-Partition (E: ist sda 5).

Die Speichergröße der externen Festplatte (Ziel sdb) sollte nicht kleiner sein als die PC-Festplatte (Quelle sda).

  • Klont "Bit-genau" die komplette PC-Festplatte /dev/sda inklusive aller Partitionen, MBR und Partitionstabelle,

  • auf eine externe Festplatte /dev/sdb.

Bevor eine Partition oder eine Festplatte gesichert wird, sollte diese "Ausgehängt" werden, um sicherzustellen dass keine Schreibvorgänge auf der Festplatte erfolgen können.

Bezeichnungen: „dd steht für den Kopierbefehl selbst, „if steht für Input File und of für Output File.

dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb

2. Beispiel: Sichern einer Partition mit Hilfe einer Kubuntu Live-DVD
Es soll nur die
Windows-Installation auf der ersten Partition (C: ist sda1), auf eine externen Festplatte (sdb) gesichert werden.

  • Kopiert "Bit-genau" die erste Windows-PC-Partition /dev/sda1

  • auf die externe Festplatte /dev/sdb.

dd if=kubuntu16.iso of=/dev/sdb bs=10m

Mit dem Befehl können Kubuntu-Live-System-ISOs auf einen USB-Stick/SD_Card kopiert werden. Vorsicht – erst muss die Laufwerksbezeichnung des USB-Sticks/SD-Card ermittelt werden, in unserem Beispiel ist es das Laufwerk sdb. Die Option „bs“ setzt die Blockgröße auf 10 MB, um das Kopieren zu beschleunigen.

net usershare info

net usershare list

Informationen zu Samba Freigaben.

Liste aller aktiven Freigaben.

sudo smbpasswd -a codi

Mit dem Befehl sudo smbpasswd -a können wir ein Samba-Benutzerkonto freigeschaltet. Mit diesem Freigabenamen können wir uns auch von einem anderem PC aus anmelden.

  • Das Samba-Benutzerkonto sollte dem Namen angemeldeten Benutzer entsprechen (z.B. codi).

  • Danach muss das Passwort für die Samba-Freigabe eingegeben werden (z.B. austausch).

Jetzt müssen wir noch einen bestehenden Ordner oder einen neu erstellten Ordner (z.B. Austausch im Netzwerk) freigeben.

  • Dazu öffnen wir den Dateimanager Dolphin und legen im eigenen Benutzerverzeichnis /home/codi/ den Ordner Austausch im Netzwerk an.

  • Mit einem rechts Klick auf den neu erstellen Ordner öffnet sich das Kontextmenü. Wir wählen den Befehl Eigenschaften aus. Im Reiter Freigabe setzen wir ein Häkchen bei Mit Samba freigeben (Microsoft Windows).
    Damit wir von einem fremden PC aus, sowohl
    Lese- als auch Schreibrecht erhalten, müssen wir bei Everyone und dem Benutzer codi im Auswahlfeld Volle Kontrolle auswählen.