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Wichtige Information für das Arbeiten mit einem Live-System

Bereits ein Linux Live System auf DVD (KDEneon 1,8 GB) genügt, um z.B. mit KDEneon als Betriebssystem arbeiten zu können. Beim Start werden dabei Teile des Betriebssystem temporär in den Arbeitsspeicher (RAM) des PCs geladen.

  • Das bedeutet, daß alles was jetzt folgt nur temporär im Arbeitsspeicher abläuft und alle Arbeiten und Änderungen, wie z.B. ein neues Bildschirmhintergrundbild, das aktivieren der WLan Verbindung, die Installation des Druckers oder das installieren von Programmen,

  • aber auch die selbst erstellten Ordner/Verzeichnisse und Dateien im eigenen Home Verzeichnis/home/neon/ bei einem Neustart des Computers verloren gehen.

    Tipp: Um zu verhindern, daß die eigenen erstellten oder bearbeiten Dateien im Home-Verzeichnis beim Neustart verloren gehen, sollten diese auf die interne Festplatte oder einen externen Datenträger (z.B. USB-Stick) kopiert werden.

    Hinweis: Diese Dateien können dann auf einem angeschlossenen USB-Stick nach einem Neustart des Live-Betriebssystem über den Dateimanager Dolphin direkt im Verzeichnis /media/neon/GERÄTENAME des USB-Sticks wieder geöffnet und weiter bearbeitet werden.

Hinweis: Die eingebaute Festplatte, auf der in der Regel ein Windows-Betriebssystem vorinstalliert ist, wird bei der Arbeit mit dem Live-Betriebssystem nicht berührt.

Nur wer bewußt auf das interne Laufwerk zugreift, sollte Wissen was er tut, um nicht das Windows-Betriebssystem und die eigenen Dateien zu gefährden.

 

Welchen Vorteil bietet das KDE neon / Kubuntu Live-Betriebssystem – Vor allem Sicherheit

Bei einem auf der internen Festplatte installiertem Windows- oder Linux-Betriebssystem werden auch alle eingegebenen sicherheitsrelevanten persönlichen Daten, wie Benutzernamen, Passwörter oder Kontodaten in der Regel auf der Festplatte dauerhaft gespeichert.

Wurde der Computer mit einer Spionagesoftware infiziert, kann diese Software die sensiblen Daten finden und an den Angreifer weiterleiten.

Da vor allem Windows beim Öffnen von unbekannten Email Anhängen oder verseuchten Internetseiten infiziert wird, aber sich diese Windows Schadsoftware (z.B. com oder exe Dateien) unter Linux nicht installieren lasssen, ist es relativ sicher mit dem Live-System zu arbeiten.

 

Vorzüge eines USB Linux Live-Systems oder Linux Vollsystems

 

  • Die Vorzüge, ein USB Linux Live-System, aber auch ein Linux Vollsystem an fast jedem PC nutzen zu können, ohne dem vorinstalliertem Windows Betriebssystem zu schaden oder dieses sogar zu retten ist genial.

  • So könnte beispielsweise eine Familie – Papa, Mama, Tochter und Sohn je ein eigenes USB Linux System besitzen und keiner könnte dem anderen vorwerfen, dem anderen etwas verändert oder gar gelöscht zu haben.

 

Sicherheit für sensible persönliche Daten beim Homebanking.

 

  • Tipp: Hier bietet das Live-Betriebssystem eine relativ hohe Sicherheit beim Homebanking oder beim Einkaufen im Internet, da alle sensiblen Daten, wie beispielsweise der Benutzername und das Passwort für das einloggen auf der Webseite nach einem Neustart des PCs verloren gehen.

    Wichtig: Deshalb empfehlen wir nach dem Homebanking oder nach dem Einkauf im Internet, den PC vor dem surfen im Internet oder öffnen einer Email (z.B. Anhängen) neu zu starten. Somit haben Angreifer kaum eine Chance an die persönlichen Daten zu kommen.

 

Arbeiten mit eigenen Ordnern und Dateien und Daten.

 

  • Tipp: Eigene Dateien (z.B. Text- oder Bilddateien) können auf einer Windows NTFS oder FAT Partition sowohl unter Linux als auch unter Windows bearbeitet werden.

  • Für ein nicht mehr startendes Windows-Betriebssystem ist eine Live-Version von DVD oder vom USB-Stick, oft die letzte Möglichkeit auf die eigenen Dateien von Windows zu zugreifen und diese auf ein externes Laufwerk zu retten.

 

Neue Programm, Systemeinstellungen und Treiber vor der Portierung testen

Tipp: Bevor an einem Vollinstallation Linux-System irgendwelche Systemeinstellungen verändert, neue Treiber oder neue Programme installiert werden, können diese gefahrlos auf einem Live-Betriebssystem getestet werden. Allerdings nur, sofern diese keinen Neustart benötigen.

 

Mit welcher Taste kann das Boot-Menü oder BIOS (MBR) bzw. UEFI (GPT) aufgerufen werden

Windows 10 Computer mit UEFI-Modus sind für viele bootfähigen Betriebssysteme eine große Hürde (z.B. Windows 7-Installations-DVD, Acronis True Image, Linux usw.).

Wenn also das Live-System nicht startet, kann entweder das Boot-Menü aufgerufen werden oder wenn dies nicht gelingt, müssen im BIOS (Basic Input/Output System) bzw. UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) die Einstellungen kontrolliert bzw. umgestellt werden.

 

Direkt nach dem Start des PCs , wenn das PC-Logo erscheint, werden für wenige Sekunden die Tasten zum Aufrufen des BIOS (MBR) bzw. UEFI-BIOS (GPT) und dem Boot-Menü (Liste der bootfähigen Datenträger) angezeigt.

Oft ist das Zeitfenster so kurz, dass ein Mitlesen nicht möglich ist, dann bleibt nur der Blick in das Handbuch oder einfach nur das Ausprobieren der geläufigen Tasten ESC, Entf, F2, F8, F10 oder F12.

 

Drücken der Boot-Menü Taste, direkt nach dem Einschalten des PCs (PC Logo)

Sollte das Linux-Live-Betriebssystem nicht direkt von einer bootfähigen DVD bzw. einem USB-Stick starten, wird es notwendig das Boot-Menü mit der dafür vorgesehen Taste (z.B. ESC, Entf, F2, F8, F10 oder F12) anzeigen zu lassen.

Das Boot-Menü erlaubt die Bootreihenfolge temporär umzustellen, ohne dass im BIOS eine Umstellung der Bootreihenfolge vorgenommen werden muss. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur für diesen einen Start wirksam, beim nächsten Neustart des PCs wird wieder Windows von der Festplatte gebootet, wenn nicht beim Start die Boot-Menü Taste erneut gedrückt wird.

Erscheint das Boot-Menü trotz korrekter Taste nicht, muss im BIOS/UEFI kontrolliert werden, ob diese Funktion ausgeschaltet (Disable) ist.

 

BIOS aufrufen und die Einstellungen im BIOS überprüfen, wenn das Live-System nicht startet

Leider sind wie die Tasten zum Aufrufen des BIOS/UEFI, auch die Menüführung der verschiedenen BIOS Funktionen nicht einheitlich, deshalb folgen hier einige Maßnahmen die zum Erfolg führen können.

 

  • Aktivieren (Enable) der Boot-Menü Option.

  • Deaktivieren (Disable) des "UEFI Secure Boot".

  • Umstellung vom UEFI-Modus auf den „BIOS-Legacy-Modus„ bzw. "Compatibility Support Module (CSM)".

  • Bootreihenfolge im BIOS für jeden Neustart so festlegen, dass vor dem Start der Festplatte immer zuerst von der DVD oder von einem externen Datenträger (z.B. USB-Stick oder SD-Karte) gebootet wird.

 

Starten der KDE neon Live-Version von DVD

Nachdem DVD Laufwerke ziemlich langsam sind, dauert der Start des KDEneon Live-Betriebssystem entsprechend lange – ziemlich lange – also den PC nicht abschalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit erscheint dann der KDE-Plasma Desktop der es erlaubt

  • KDEneon zu installieren oder

  • das Live-Betriebssystem auszuprobieren.

Sobald der Desktop-Bildschirm erscheint, sieht man, dass das KDEneon / Kubuntu Live-System nicht vollständig in Deutsch übersetzt ist. Das ändert sich, wenn KDEneon / Kubuntu vollständig installiert wird.

 

Mit einer KDE neon Live-DVD einen flotten bootfähigen USB-Stick erstellen (Startup Disk Creator)

Tipp: Nach erstem ersten ausprobieren des KDEneon Live-Betriebssystem von DVD, empfehlen wir vor dem Beenden des Live-System, mit Hilfe des Startup Disk Creator eine flotten bootfähigen USB-Stick (80MB/sek) zu erstellen. Dieser USB-Stick benötigt dann nur noch etwa 20 Sekunden für das Starten des KDEneon Live-System und im Betrieb ist zudem kaum ein Unterschied zu einer Festplattengeschwindigkeit festzustellen.

 

Unter KDE neon / Kubuntu die WLan Verbindung aktivieren

Wenn der PC mit einem Netzwerkkabel verbunden ist, ist somit auch schon der Zugang zum Internet hergestellt.

Ansonsten aktivieren wir für diese Sitzung die temporäre WLan Verbindung, um Zugang zum Internet oder zum temporären installieren von Programmen, um diese testen zu können.

  • In der unteren Bildschirmleiste links neben der Uhr klicken wir auf das WLan-Icon. Daraufhin werden alle verfügbaren WLan-Netzwerke mit ihrer SSID (Service Set Identifer - Netzwerkname) angezeigt.

  • Jetzt wählen wir das gewünschten WLan-Netzwerk (SSID) aus und klicken auf Connect, worauf wir aufgefordert werden das WLan Passwort Mein WLan Passwort einzugeben.

 

    Soweit der Routername (SSID) und das voreingestellte Passwort nicht geändert wurden, findet man beides oft auf einem Aufkleber des Routers.

     

Bildschirmauflösung unter KDE neon / Kubuntu ändern

Gerade bei hochauflösenden Bildschirmen (z.B. von mehr als 1920x1080) sind kleine Objekte (Schalter und Icons), aber vor allem die Schrift oft viel zu klein. Unter System Settings --> Display and Monitor --> Displays --> Resolution kann die Bildschirmauflösung angepasst werden.

 

Vom Maus Einfachklick auf Doppelklick unter KDE neon / Kubuntu umstellen

Linux kennt häufig nur einen einfachen Klick, was beispielsweise beim Markieren einer Datei zum unbeabsichtigten Öffnen des zugehörige Programm führt. Windows Anwender kommen damit in der Regel nicht zurecht, deshalb ist das Umstellen auf den Doppelklick ratsam.

Unter System Settings --> Input Devices --> Mouse ist die Umstellung auf den Doppelklick zu finden.

 

KDE neon / Kubuntu auf die Deutsche Sprache einstellen

 

Gerade wenn eine neue Version eines Live-System erscheint, wird dieses oft in englischer Sprache ausgeliefert oder ist nur teilweise ins Deutsche übersetzt. Für die Arbeitsdauer mit dem Live-System kann temporär die Sprache über System Settings --> Regional Settings --> Language auf Deutsch eingestellt werden.

 

KDE neon / Kubuntu auf die Deutsche Formate einstellen

Wenn das Live-System in englischer Sprache ausgeliefert wurde, sind auch in der Regel die englischen Formate voreingestellt. Dies können ebenfalls über System Settings --> Regional Settings --> Formats auf Deutsche Formate umgestellt werden.

 

Startup Disk Creator installieren und einen bootfähig Live USB-Stick erstellen

Bevor wir die Arbeitssitzung mit dem Live-Betriebssystem beenden, installieren wir über das Software Center Discover den Startup Disk Creator. Im Suchfeld der Paketverwaltung beginnen wir mit der Eingabe von startup, worauf im rechten Fenster die ersten Pakete aufgelistet werden. Hier finden wir an zweiter Stelle den KDE Startup Disk Creator. Mit einem klick auf Install beginnt die Installation des Paketes.

Nachdem der Startup Disk Creator installiert wurde, kann das Programm mit einem klick auf Launch gestartet werden. Im neu geöffneten Programmfenster klicken wir auf Other, um über einen Dateimanager im Windows Download Ordner die ISO-Datei des Live-System für die Installation auszuwählen.

  • Der gesamte Pfad zur ISO-Datei wird dann unter CD-Drive/Image wie folgt angezeigt:

    media/neon/Asus_WinSystem/Dokumente und Einstellungen/Gudrun/\Downloads/neon-useredition-20171012-1018-amd64.iso.

  • Bei Disk to use wird der USB-Stick oder die SD-Card ausgewählt, auf der das Live-System installiert werden soll:

    Im Beispiel der USB-Stick mit der Herstellerbezeichnung Generic STORAGE DEVICE (/dev/sdb). Mit einem klick auf auf Make Startup Disk wird der Vorgang gestartet. Nach wenigen Minuten erscheint ein Fenster, welches die erfolgreiche Installation bestätigt.

  • 1_WLan-Aktivieren 01
  • 2_System_Bildschirmaufloesung 01
  • 3_System-Maus 01
  • 4_System-Language 01
  • 4_System-Language 02
  • 4_System-Language 03
  • 5_StartupDiskCreator 01
  • 5_StartupDiskCreator 02
  • 5_StartupDiskCreator 03
  • 5_StartupDiskCreator 04
  • 5_StartupDiskCreator 05