KDEneon / Kubuntu auf einem USB-Stick/SD-Card installieren, mit einer optionalen NTFS-Windows Partition zum Datenaustausch mit Windows

Bei der Suche im Internet kubuntu auf usb stick installieren landet man selten einen Treffer, der eine "vollwertige KDEneon / Kubuntu Installation auf portablen Datenträgern" beschreibt.

Dafür findet man viele Hinweise auf eine "Kubuntu-Live-USB-Installation", die beispielsweise mit den Programmen "Startmedieninstaller" (Startup Disk Creator) oder "Linux Live USB Creator" verwirklicht werden können.

 

Was wird für die Installation eines KDEneon Vollsystem auf einem USB-Stick/SD-Card benötigt

  • Um KDEneon installieren zu können benötigen wir entweder eine KDEneon Live-DVD oder einen KDEneon Live USB-Stick. Nachdem DVD Laufwerke ziemlich langsam sind, dauert der Start des KDEneon Live-Betriebssystem entsprechend lange – ziemlich lange – also den PC nicht abschalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit erscheint dann der KDE-Plasma Desktop der es mit einem klick auf das Icon Install neon user erlaubt KDEneon zu installieren.

    Tipp: Nachdem DVD Laufwerke viel zu langsam sind, empfehlen einen bootfähigen KDEneon Live USB-Stick (80MB/sek) mit Hilfe des Startup Disk Creator zu erstellen. Dieser USB-Stick benötigt dann nur noch etwa 20 Sekunden für das Starten des KDEneon Live-System und im Betrieb ist zudem kaum ein Unterschied zu einer Festplattengeschwindigkeit festzustellen.

  • Tipp: Alternativ zu einem USB-Stick, kann KDEneon auf eine schnelle SD-Card (80MB/sek) installiert werden. Der Vorteil einer SD-Card Installation ist, dass man diese im internen SD-Card-Reader des PC belassen kann, ohne einen USB-Anschluss zu verlieren.

 

Beispiel für die Partitionierung eines USB-Stick für die Vollinstallation von KDEneon / Kubuntu

Tipp: Wir empfehlen zwei Partitionen auf einen USB-Stick (sdc) ab 32 GB anzulegen. Wer einen PC mit 4 bis 8 GB RAM besitzt, kann in der Regel auf einen SWAP-Partiton (sdc3) (Auslagerungspartition, welche der TEMP-Auslagerungsdatei von Windows entspricht) verzichten.

  • Die erste Partition (sdc1) dient zum gemeinsamen Datenaustausch zwischen Windows und Linux und muss deshalb als erste Partition erstellt werden, damit Windows diese überhaupt anzeigen kann. Auf dieser Windows formatierten NTFS Partition können dann beispielsweise im Wechsel unter einem laufenden Windows oder Linux-System, Textdateien von LibreOffice oder Fotodateien mit Gimp bearbeitet und gespeichert werden.

  • Die zweite Partition (sdc2) ist für die Installation des Linux Vollsystem mit dem Home-Verzeichnis reserviert, das mit Hilfe des Linux-Live-Betriebssystem von DVD oder Live USB-Stick erstellt wird.

USB-Stick

SD-Card

Erste Partition mit Namen im

Windows NTFS Format für die eigenen Daten

Zweite Partition mit Namen im

Linux ext4 Format für Linux und das Home-Verzeichnis

32 GB

10 GB (USB32_Daten)

22 GB (USB32_Linux)

64 GB

40 GB (USB32_Daten)

24 GB (USB32_Linux)

128 GB

100 GB (USB32_Daten)

28 GB (USB32_Linux)

 

Mit welcher Taste kann das Boot-Menü oder BIOS (MBR) bzw. UEFI (GPT) aufgerufen werden

Windows 10 Computer mit UEFI-Modus sind für viele bootfähigen Betriebssysteme eine große Hürde (z.B. Windows 7-Installations-DVD, Acronis True Image, Linux usw.).

Wenn also das Live-System nicht startet, kann entweder das Boot-Menü aufgerufen werden oder wenn dies nicht gelingt, müssen im BIOS (Basic Input/Output System) bzw. UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) die Einstellungen kontrolliert bzw. umgestellt werden.

Direkt nach dem Start des PCs , wenn das PC-Logo erscheint, werden für wenige Sekunden die Tasten zum Aufrufen des BIOS (MBR) bzw. UEFI-BIOS (GPT) und dem Boot-Menü (Liste der bootfähigen Datenträger) angezeigt.

Oft ist das Zeitfenster so kurz, dass ein Mitlesen nicht möglich ist, dann bleibt nur der Blick in das Handbuch oder einfach nur das Ausprobieren der geläufigen Tasten ESC, Entf, F2, F8, F10 oder F12.

 

Drücken der Boot-Menü Taste, direkt nach dem Einschalten des PCs (PC Logo)

Sollte das Linux-Live-Betriebssystem nicht direkt von einer bootfähigen DVD bzw. einem USB-Stick starten, wird es notwendig das Boot-Menü mit der dafür vorgesehen Taste (z.B. ESC, Entf, F2, F8, F10 oder F12) anzeigen zu lassen.

Das Boot-Menü erlaubt die Bootreihenfolge temporär umzustellen, ohne dass im BIOS eine Umstellung der Bootreihenfolge vorgenommen werden muss. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur für diesen einen Start wirksam, beim nächsten Neustart des PCs wird wieder Windows von der Festplatte gebootet, wenn nicht beim Start die Boot-Menü Taste erneut gedrückt wird.

Erscheint das Boot-Menü trotz korrekter Taste nicht, muss im BIOS/UEFI kontrolliert werden, ob die Funktion des Boot-Menü ausgeschaltet (Disable) ist.

 

BIOS aufrufen und die Einstellungen im BIOS überprüfen, wenn das Live-System nicht startet

Leider sind die Tasten zum Aufrufen des BIOS/UEFI, wie auch die Menüführung der verschiedenen BIOS Funktionen nicht einheitlich, deshalb folgen hier einige Maßnahmen die zum Erfolg führen können.

  • Aktivieren (Enable) der Boot-Menü Option.

  • Deaktivieren (Disable) des "UEFI Secure Boot".

  • Umstellung vom UEFI-Modus auf den „BIOS-Legacy-Modus„ bzw. "Compatibility Support Module (CSM)".

  • Bootreihenfolge im BIOS für jeden Neustart so festlegen, dass vor dem Start der Festplatte immer zuerst von der DVD oder von einem externem Datenträger (z.B. USB-Stick oder SD-Karte) gebootet wird.

 

1. Schritt: Wie installiere ich KDEneon / Kubuntu auf einem USB-Stick oder einer SD-Card ?

Vor der Installation sollte der PC mit einem Stromkabel und einem Netzwerkkabel verbunden werden, damit KDEneon / Kubuntu während der Installation auch gleich alle benötigten Updates und Sprachdateien vom Internet laden kann. Alternativ kann der PC auch mit dem WLan verbunden werden.

  • Nachdem das KDEneon Live-System vom USB-Stick gestartet wurde, klicken wir auf dem Desktop auf das Icon Install neon user. Es erscheint das Willkommen“ Fenster der Installationsroutine, bei der wir als „Sprache“ Deutsch auswählen und anschließend auf Weiter klicken.

  • Wenn der PC nicht mit einem Netzwerkkabel verbunden ist, wählt Ihr im nächsten Fenster „Funknetzwerk“ eure WLan Verbindung (SSID) aus und gebt das Passwort ein.

  • Im Fenster "Installation von neon wird vorbereitet" aktivieren wir mit Häkchen die Optionen Herunterladen der Aktualisierungen, während neon aktualisiert wird und Installation von Drittanbieter Software für Grafik- und WLan Geräte .…

  • Das Fenster "Installationsart" ermöglicht die automatische Installation von KDEneon. Mit einem Klick auf Manuell, erhalten wir die Kontrolle, das Laufwerk auszuwählen, in dem wir KDEneon installieren möchten.

 

2. Schritt: Wie werden die Laufwerke und Partitionen bei der Installation von KDEneon / Kubuntu angezeigt, und wie sollte der USB-Stick partitioniert werden

Nachdem wir uns für die manuelle Installation entschieden haben, werden im Fenster „Die Partitionen vorbereiten“ alle verfügbaren Laufwerke und deren Partitionen des Lenovo Yoga 2 Notebook (/dev/sda), dem USB-Live-Stick (/dev/sdb) und der SD-Card (/dev/sdc) aufgelistet.

Laufwerke und externe Datenträger werden als sda (z.B. interne Festplatte), sdb (z.B. USB-Live-Stick) und sdc (SD-Card) usw. bezeichnet. Die erste Partition eines Laufwerkes erhält eine dahinterstehende Nummerierung, z.B. "/dev/sda1", die zweite Partition "/dev/sda2", die dritte Partition "/dev/sda3" usw..

  • /dev/sda ist die im Notebook eingebaute Festplatte und wird unter Windows als "Datenträger 0" bezeichnet. Auf der Festplatte des Notebook wurden insgesamt fünf Partitionen ("/dev/sda1" bis "/dev/sda5") eingerichtet.

    • /dev/sda1 bis /dev/sda 3 sind für das System (z.B. UEFI Start Partition) reserviert.

    • /dev/sda4, auf dieser Partition ist das Windows 10 System installiert.

    • /dev/sda5 wurde als optionale Datenpartition erstellt.

  • /dev/sdb, ist das Laufwerk bzw. der USB-Stick von dem das KDEneon Live-Betriebssystem gebootet wurde.

  • /dev/sdc, ist die SD-Card mit 32GB, auf der wir die KDEneon Vollinstallation ausführen wollen. Der USB-Stick hat bis dahin nur eine Partition. Da wir zwei Partition auf dem auf der SD-Card erstellen möchten, muß als erstes die vorhandene Partition (/dev/sdc1) gelöscht werden. Danach ersten wir die Partitionen

    • /dev/sdc1 (primäre Partition 10 GB) für den gemeinsamen Datenaustausch zwischen Windows und Linux.

    • /dev/sdc5 (erweiterte Partition 22 GB), ist die Partition auf der wir das Linux Vollsystem mit dem Home-Verzeichnis installieren werden.

Hinweis: Primäre Partitionen erhalten die laufenden Partitionsnummer 1-4 (z.B. /dev/sda1, /dev/sda2, /dev/sda3 und /dev/sda4), die erweiterten logische Partitionen beginnen immer mit der Partitionsnummer 5 (z.B. /dev/sda5, /dev/sda6, /dev/sda7 usw.).

 

2.1 Schritt: Wir beginnen mit der Partitionierung und der Installation des Boot-Loader der SD-Card /dev/sdc

Die Vollinstallation von KDEneon inklusive Programme (z.B. LibreOffice, Thunderbird, Gimp) beträgt ca. 8 GB. Es bleiben für das Home-Verzeichnis, in dem die eigenen Dateien gespeichert werden können noch 14 GB übrig, zusätzliche können auf der 10 GB großen Windows Austauschpartition weiter persönliche Daten gespeichert werden.

Um KDEneon auf der SD-Card (/dev/sdc) installieren zu können, sind folgende Schritte für die Partitionierung und der Installation des Boot Loader (/dev/sdc) notwendig.

Tipp: Bei den folgenden Schritten sollten sich besonders Linux Einsteiger etwas Zeit nehmen, dass nicht aus versehen das falsche Laufwerk partitioniert und formatiert wird. In unserem Fall erfolgt die Installation von KDEneon auf die SD-Card (/dev/sdc), auf der natürlich auch der Boot-Loader installiert werden muss.

  • Löschen der vorhanden Partition

    Jetzt beginnen wir mit der Vorbereitung der Partitionierung von Laufwerk /dev/sdc, indem wir die einzige Partition /dev/sdc1 mit einem klick auf Löschen entfernen.

  • Austausch Partition für Windows:

    Unter Laufwerk /dev/sdc steht der Eintrag Freier Speicherplatz 32000 MB (32 GB). Mit einem Klick auf den Eintrag Freier Speicherplatz öffnet das Fenster „Eine neue Partition erstellen. Die erste Partition wird als /dev/sdc1 eingerichtet und soll für den gemeinsamen Datenaustausch zwischen Windows und Linux zur Verfügung stehen.

    Bei Eine neue Partition erstellen nehmen wir folgende Einstellungen vor.

    • Bei Typ der neuen Partition wählen wir Primär aus und unter

    • New partition size in megabytes geben wir der ersten Partition eine Größe von 10000 (10 GB).

    • Bei Use as wählen wir aus der Liste Partition nicht benutzen. Die Formatierung im NTFS Format können wir nach der Installation von KDEneon mit Hilfe des KDE Partition Editor vornehmen.

  • Installationspartition von KDEneon:

    Unter /dev/sdc bzw. der gerade neu angelegten Partition /dev/sdc1 wird jetzt der noch Freie Speicherplatz von 22000 (22 GB) angezeigt. Wieder klicken wir auf den Eintrag Freier Speicherplatz, worauf sich das Fenster Eine neue Partition erstellen öffnet. Diese Partition wird standardmäßig als erweiterte logische Partiton angelegt, deshalb erhält die Partition die Bezeichnung /dev/sdc5 und nicht /sdc/sdc2 (primäre Partition). Hier wird das KDEneon Betriebssysteme installiert.

    Bei Eine neue Partition erstellen nehmen wir folgende Einstellungen vor.

    • Bei Typ der neuen Partition übernehmen wir Logisch und unter

    • New partition size in megabytes geben wir der ersten Partition eine Größe von 22000 (22 GB).

    • Bei Use as wählen wir aus der Liste Ext4-Journaling-Dateisystem.

    • Im nächsten Fenster Edit Partition übernehmen wir wieder Ext4-Journaling-Dateisystem und

    • bei Format the partition Partition formatieren.

    • Als Mount point wählen wir den Schrägstrich Slash / aus. Mit dem Slash wird Linux mitgeteilt, dass dort KDEneon installiert werden soll.

  • Installation des Bootloader:

    • ACHTUNG: Unten links bei Boot-Loader – Gerät für die Boot-Loader-Installation wird Standardmäßig das erste Laufwerk (/dev/sda) angezeigt.

    • Wir müssen in der Liste die SD-Card mit der Laufwerksbezeichnung /dev/sdc für die Boot-Loader installation auswählen.

    • Sollte der Bootloader versehentlich auf der ersten, also der internen Festplatte "/dev/sda" installiert werden, startet Windows nicht mehr. Der Boot-Loader müsste dann mit der Windows Installations-DVD repariert werden.

ACHTUNG: Bevor wir jetzt die nächsten Dialoge mit Weiter bestätigen und die Installation des Boot-Loader (in unserem Fall /dev/sdc) und KDEneon (in unserem Fall /dev/sdc5) fortführen, überprüfen wir nochmals alle Einstellungen, besonders die der Installation des "Boot-Loader".

 

3. Schritt: "Wo befinden Sie sich?" und Wer sind Sie?

  • Im Fenster "Wo befinden Sie sich?" bestätigen wir bei Region und Zeitzone Deutsch .

  • Auch im nächsten Fenster "Tastaturbelegung" können wir die Vorgaben bei Tastaturbelegung und Variante Deutsch übernehmen.

 

  • Wer sind Sie?

    • Im Fenster "Wer sind Sie?", können wir bei Ihr Name z.B. den Vor- und Nachnamen oder den Namen einer Organisation eingeben.

    • Bei Wählen Sie einen Benutzernamen geben wir den Namen an, der nach dem Start von Kubuntu im Anmeldebildschirm und im persönlichen Home-Verzeichnis (/home/codi) erscheinen soll. Sinnvollerweise sollten Kleinbuchstaben bevorzugt werden, dabei sollten keine Umlaute bzw. Zeichen wie "ü,ä,ß" verwendet werden.

    • Bei ein Passwort auswählen geben wir unser persönliches Passwort (z.B. CoDi, Büro, Guenter) ein, das nach dem Neustart von KDEneon beim Anmeldebildschirm eingegeben werden muss. Es ist auch gleichzeitig das Root Passwort, das z.B. bei der Aktualisierungen des Systems (Updates), der Installation von Programmen und bei Systemänderungen eingeben werden muss.

    • Im Feld Name Ihres Rechners wird der Name eingegeben, der auch im Netzwerk erscheint. Ich verwende gerne den Namen USBStick-KDEneon oder SDCard-KDEneon bei mobilen Betriebssystemen. Bei einer Festplatten Installation den Namen des PC-Hersteller, z.B. Acer-KDEneon, Lenovo-KDEneon oder den Namen dem der PC gehört, z.B. Guenter-KDEneon, Gudrun-KDEneon.

  • Nach einem Klick auf Weiter muss nur noch abgewartet werden, bis der Installationsvorgang beendet ist und des Fenster Installation abgeschlossen erscheint. Jetzt müßt Ihr Euch entscheiden ob Ihr mit einem klick auf Jetzt neu starten das System neu starten oder mit Ausprobieren fortsetzen weiter mit dem Live-Betriebssystem arbeiten möchtet.

 

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  • Vollinstall-auf-SDCard 02
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Der neu eingerichteten KDEneon / Kubuntu Partition einen Namen (Label) geben

 

Es ist sinnvoll der Partition, auf der KDEneon / Kubuntu installiert wurde einen Namen (Label) zu geben. Das hilft beispielsweise im Dateimanager Dolphin die angezeigten Laufwerke bzw. Partitionen besser identifizieren zu können. Dafür müssen wir das Programm „KDE Partition Manager“ im Live-Betriebssystem nachinstallierten.

  • Das kann unmittelbar nach Abschluss der Installation des KDEneon / Kubuntu Vollsystems mit Hilfe des noch laufenden Live Betriebssystem erfolgen, in dem wir im Fenster Installation abgeschlossen auf den Button Ausprobieren fortsetzen klicken.

  • Danach klicken wir im K-Menü→ Rechner auf die Discover Programmverwaltung. Links oben im Suchfeld beginnen wir mit der Eingabe parted und wählen in der Liste im rechten Fensterbereich den KDE Partition Manager aus.

  • Nachdem der KDE Partition Manager installiert wurde, kann dieser entweder durch die beginnende Eingabe im K-Menü Suchfeld mit pa oder über das K-Menü→ Applications→ System→ Partition Editor gestartet werden.

  • Im sich öffnenden Programmfenster wählen wir im linken Fensterbereich unter Devices unseren Datenträger (Festplatte, USB-Stick oder SD-Card) aus, auf dem wir KDEneon / Kubuntu installiert haben, in unserm Beispiel /dev/sdd.

  • Die erste Partition /dev/sdd1 (fat32 ) wurde für den Datenaustausch mit Windows eingerichtet wurde.

  • Mit einem einem doppelklick auf die Partition /dev/sdd1 öffnet sich das Fenster Partitionseigenschaften. Diese Partition formatieren jetzt im Format NTFS und geben der Partition einen neuen Namen (Label), SDCard32_Daten.

  • Auf der zweiten Partition /dev/sdd1 (ext4) befindet sich das installierte KDEneon / Kubuntu Betriebssystem, dessen Partition auch noch keinen Namen (Label) trägt. Mit einem einem doppelklick auf die Partition /dev/sdd5 öffnet sich das Fenster Partitionseigenschaften. Bei Label geben wir der Partition z.B. den Namen SDCard_KDEneon.

  • In der Menüleiste klicken wir auf Apply (Anwenden), worauf sich das erste Fenster öffnet und auf unsere Bestätigung mit einem klick auf Apply Pending Operations wartet. Im Zweiten Fenster wird die Änderung verarbeitet und mit OK abgeschlossen.

    Im KDE Partition Manager wird jetzt der neue Name (Label) jetzt angezeigt und kann geschlossen werden.

Öffnen wir jetzt den Dateimanager Dolphin, wird unsere gerade umbenannte Partition USB32_KDEneon in der Liste der Devices (Orte) aufgelistet.

 

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